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Die Vorteile des „Authorship Markup“ oder Google bevorzugt Autoren

Achtung: Durch Weiterentwicklungen bei Google ist dieser Artikel nun leider obsolet.

Mit dem Authorship Markup stellt der führende Suchmaschinenbetreiber Google Autoreninformationen in Suchergebnissen dar. Mit der Einblendung eines kleinen Fotos des Autoren will der Suchmaschinenbetreiber seine Nutzer bei der Suche nach hochwertigen Inhalten unterstützen. Diese Visualisierung ist ein wahrer Eye-Catcher den es zu nutzen gilt.
Es liegt die Vermutung nahe, dass die Betreiber der Suchmachine gute Autoren „kennenlernen“ möchten. Ist ein „guter Autor“ bekannt, so lassen sich Artikel von ihm leicht identifizieren und bewerten, bzw. eine bestehende Bewertung für das Ranking in den Ergebnissen einer Suche nutzen.

Autoreninformationen: Positive Effekte im Ranking und Klickraten

In einer Feldstudie haben wir festgestellt das Seiten, die mit einem Google+ Konto verknüpft sind, besser gelistet werden. Sind Online-Artikel mit Autoreninformationen angereichert, bevorzugt Google diese. Es handelt sich um eine weitere Maßnahme, qualitativ hochwertige und einem Menschen zugeordnete Inhalte, besser zu ranken als andere.
Ein weiterer positiver Effekt: Die Klickrate auf die Einträge ist nicht mehr so stark abhängig von der Position. Diese Wirkungen hat bereits Marcus Tober (Searchmetrics) in seinem Vortrag „Next Generation SEO – Author Markups und Schema Integrationen“ auf dem SEO Day im September 2013 in Köln beschrieben.
Marcus Tober bestätigt damit was bereits Eric Schmidt (ehemaliger Vorstandschef von Google) am Anfang des Jahres 2013 angekündigt hat: „Google will give higher rankings to content tied to verified profiles.“. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Alles was den Anschein von Missbrauch dieses Markups erzeugt, wird von Google abgemahnt. Die Inhalte sollten den „natürlichen“ Rahmen nicht überschreiten. Der Suchmaschinen Gigant ist stetig dabei zu lernen, was „gute“ sinnvolle Inhalte sind.

Google Authorship Markup

Google Authorship Markup als SERP-Boosting: Suchergebnis zu „Erfolgreiche Websites“

Wie man an dem Beispiel „Erfolgreiche Websites“ exemplarisch sehen kann, werden Suchergebnisse mit den zugehörigen Informationen aus Google Plus verknüpft. Plötzlich taucht ein Foto des Autoren neben dem Ergebnis auf. Unser Beispiel steht aktuell auf Platz 1 bis 6 der Treffer (Stand: 14.01.2014).

Welche Vorteile hat das ganze „Authorship Markup“?

Neben den besseren Ranking, wird auch visuell Einfluss auf den Suchenden genommen. Bilder wirken in den Ergebnissen der Google Suche wie Magnete, an denen man beim Lesen hängen bleibt. Ist dann noch ein lächelnder Mensch zu sehen, wird eher mal auf den Artikel geklickt. Gleichzeitig sprechen Sie ein ganz neues Klientel an, die Nutzer sozialer Netzwerke, denn das Google Plus Konto wird über den Autornamen gleich mit verlinkt.

Wo ist der Haken?

Der Nachteil ist, dass Autoren, wenn sie in der Suchmaschine mit Bild und Informationen gelistet werden wollen, im großen Maße auf Privatsphäre verzichten müssen. Was nützt ein Profil bei der Datenkrake Google Plus, wenn dort keine Informationen, für den potenziellen Besucher/Kunden, hinterlegt sind? Richtig, nichts.

Nutzen Sie unser Know-How in der Umsetzung

Nutzen Sie das Google Authorship Markup, als unser Kunde unterstützen wir Sie bei der Nutzung dieser „cutting edge“ Technologie. Für Sie schaffen wir die technischen Grundlagen und entwickeln für Sie ein individuelles Konzept für die Erstellung Ihrer persönlichen Inhalte.

Co-Autor dieses Artikels ist Dr. Ernst Gerhus